Mediasprengsel

Vom Twittern zum Bloggen

Empfehlungen für Journalisten in sozialen Netzwerken

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Tweet 20-01-2009

Die Prognosen im Web 2.0 für 2009 sind sich in einer Hinsicht einig: Zu erwarten sind weniger revolutionäre Neuigkeiten. Das Neue wird Normal. Twitter wird von der Nischenanwendung zum Mainstream, Facebook das wirkliche Second Life werden. Viele Journalisten twittern bereits, immer mehr Redaktionen erkennen die Bedeutung, die soziale Netzwerke für sie haben könnten.

Doch wie damit umgehen ?

Dass es in den Redaktionen großen Diskussionsbedarf gibt, hat auch das amerikanische Poynter Institute in einer Virtual Poynter Sitzung mit Redakteuren der The Roanoke Times festgestellt. Sehr pragmatisch wurden während des Trainings per Videokonferenz ethische Richtlinien für Journalisten entwickelt, die sich in sozialen Netzwerken wie Facebook, MySpace oder Twitter bewegen.

Der englische Originaltext bei Poynter lohnt sich als Einführung in das Thema „Journalisten in sozialen Netzwerken“ in jedem Fall, da in den über 7.000 Zeichen auch einige Beispiele genannt werden. So findet sich auch ein Hinweis auf die New York Times’ Policy on Facebook and Other Social Networking Sites. Jetzt auch bei mir ;)

Da ich allerdings dunkel ahne, dass der englische Text bei einigen Mitgliedern verschiedener Redaktionen keinen sofortigen Lesereflex auslöst, und ich gleichzeitig das Thema für den deutschsprachigen Raum für wichtig halte, möchte ich einen (leicht kommentierten) Übersetzung der drei Kernbereiche versuchen.

Empfehlungen für den redaktionellen Umgang mit sozialen Netzwerken:

a) Bei der Themenfindung und Recherche

b) Zur Markenbildung und als Marketing für die eigene Veröffentlichungen

c) Für die Balance zwischen dem Persönlichen und dem Professionellen

Auf geht’s – die Empfehlungen verstehen sich als nicht als vollständig und abgeschlossen. Sie enthalten auch widersprüchliche Tipps für das Bewegen im Web 2.0, die zwischen der Absicht, transparent zu arbeiten und die eigene Privatsphäre zu schützen, oszillieren.

Anregungen und Diskussion sind ausdrücklich erwünscht!

Geschrieben von Profilagentin

20. Januar 2009 um 21:48

a) Themenfindung und Recherche: Empfehlungen für den redaktionellen Umgang mit sozialen Netzwerken

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°Viele dieser Tipps sind Grundregeln des klassischen Qualitätsjournalismus. Dieser Text ist meine Übersetzung des Original-Textes bei Poynter Online mit herzlichem Dank an Kelly McBride °KM

Soziale Netzwerke sind inzwischen allgegenwärtig, so dass Journalisten, die meinen, auch heute noch ohne sie auszukommen, auf gute Gelegenheiten und große Geschichten verzichten. Deshalb empfiehlt das Poynter-Insitute den verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Netzwerken um Beziehungen zu knüpfen, Ideen für Themen zu finden und Quellen zu lokalisieren.

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Geschrieben von Profilagentin

20. Januar 2009 um 19:31

b) Markenbildung und Marketing: Empfehlungen für den redaktionellen Umgang mit sozialen Netzwerken

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Dieser Text ist meine Übersetzung des Poyntertextes mit herzlichem Dank an Kelly McBride, Poynter Institute. °KM

Es ist wichtig und nützlich, die eigene Arbeit in sozialen Netzwerken zu promoten.
Meistens gibt es einen Mitarbeiter, der diese Last trägt. Aber auch die Redaktion als Institution ist für einiges verantwortlich.

Deshalb diese Empfehlungen:

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Geschrieben von Profilagentin

20. Januar 2009 um 19:28

c) Privat vs. Beruflich – Empfehlungen für den redaktionellen Umgang mit sozialen Netzwerken:

mit 2 Kommentaren

Dieser Text ist meine Übersetzung des Originaltextes auf Poynter Online mit herzlichem Dank an Kelly McBride °KM

Die Balance zwischen privat und beruflich

Einige Journalisten nutzen soziale Netzwerke ausschließlich unter professionellen Gesichtspunkten, für andere ist es ein reines Privatvergnügen. Dritte vermischen beide Ebenen. Es wird zunehmend schwierig, persönliche Seiten in sozialen Netzwerken vollkommen umfassend privat und geschlossen zu halten. Deshalb werden auch Journalisten erkennen müssen, dass alles, was sie unter ihrem Namen in Facebook oder auf MySpace veröffentlichen, das Potential hat, ihren Ruf und in der Folge auch die Glaubwürdigkeit ihrer Redaktion zu beeinflussen (°nicht anders als bei jedem anderen Angestellten auch °KM).

Daher diese auch über den Redaktionsalltag hinaus empfehlenswerten Tipps:

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Geschrieben von Profilagentin

20. Januar 2009 um 18:35