c) Privat vs. Beruflich – Empfehlungen für den redaktionellen Umgang mit sozialen Netzwerken:
Dieser Text ist meine Übersetzung des Originaltextes auf Poynter Online mit herzlichem Dank an Kelly McBride °KM
Die Balance zwischen privat und beruflich
Einige Journalisten nutzen soziale Netzwerke ausschließlich unter professionellen Gesichtspunkten, für andere ist es ein reines Privatvergnügen. Dritte vermischen beide Ebenen. Es wird zunehmend schwierig, persönliche Seiten in sozialen Netzwerken vollkommen umfassend privat und geschlossen zu halten. Deshalb werden auch Journalisten erkennen müssen, dass alles, was sie unter ihrem Namen in Facebook oder auf MySpace veröffentlichen, das Potential hat, ihren Ruf und in der Folge auch die Glaubwürdigkeit ihrer Redaktion zu beeinflussen (°nicht anders als bei jedem anderen Angestellten auch °KM).
Daher diese auch über den Redaktionsalltag hinaus empfehlenswerten Tipps:
_Auch wenn Sie annehmen, dass die Seite privat ist: Posten Sie keine Informationen oder Unsinn, der Sie oder Ihre Reaktion in Verlegenheit bringen könnte. (°außer Sie heißen Nico Lumma, dann gehört das zum Image ;) °KM)
_Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen von Xing, Facebook oder MySpace (°nein, keine Beispielseite °KM ;) angeboten werden, um den Zugang zu Ihren privaten Daten einzuschränken und Ihren persönlichen Bedürfnissen anzupassen.
_Grundsätzlich kann jede Handlung von Ihnen im Netz falsch interpretiert werden: Sie treten einer Gruppe bei, um eine Geschichte zu recherchieren, werden aber als Fan der Gruppe wahrgenommen. Transparenz kann hier helfen – machen Sie Ihre Absichten deutlich, indem Sie sie veröffentlichen. Falls es angemessen ist, können Sie in Ihrem Vorstellungsposting auch in der Gruppe direkt angeben, dass Sie auf der Suche nach Ideen für eine Geschichte sind. (°wie realistisch ist das ? °KM)
_Eine Strategie könnte darin bestehen, sich bei viele Gruppen anzumelden. Wenn Sie „Fan“ oder „Freund“ einer Partei werden, dann eben auch einiger anderer.
_ „Freunde“- und Kommentar-Management:
Löschen Sie Kommentare und „Ent-freunden“ Sie „Freunde“, die Ihren Ruf schädigen.
Mein Einstieg in das Thema ist hier zu finden.
Dieses ist der 3. von 2 weiteren Beiträgen:
a) Bei der Themenfindung und Recherche
b) Zur Markenbildung und als Marketing für die eigene Veröffentlichungen
[...] c) Für die Balance zwischen dem Persönlichen und dem Professionellen [...]
a) Themenfindung und Recherche: Empfehlungen für den redaktionellen Umgang mit sozialen Netzwerken « Mediasprengsel
3. Februar 2009 um 16:25
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